Zum Hauptinhalt wechseln

Unser knuspersüßer Move beim Rösten von Espresso mit unserem IRM-Röster

Wie kann ich aus einem Rohkaffee etwas mehr herausholen?

Ich erzähle dazu gerne ein Erlebnis aus meiner "Rösten von Spezialitätenkaffee (IHK)-Fortbildung.

Mein Ausbilder Thomas hat im Abschnitt Espresso Rösten von einem speziellem Move am Ende der Röstung berichtet. Das war, am Ende der Röstung noch einmal "Vollgas" zu geben, um die Karamellisation außen an der Bohne noch einmal extra zu betonen. Das nur kurz, aber eben mit allem, was der Röster so hergibt.

Auf den klassischen Trommelröstern die wir dort hatten, ging die Temperatur dann noch einmal etwas nach oben, aber eben aufgrund des Systems mit einer hohen Masse der Rösttrommel eben nur verzögert und sehr begrenzt. Dann habe ich das mit unserem super innovativem IRM-Röster getestet und habe einen unfassbar schnellen Anstieg der Temperaturen gesehen. WOW! Was für eine Power, die nach Sekunden sofort wirksam wird. Wir geben bei unseren Espresso Röstungen am Ende noch einmal für ca. 15 Sekunden alles auf die Bohne. Das knuspert sie nur außen an, ohne das die Bohne und damit der Röstgrad wirklich dunkler wird. Mich erinnert das an das karamellisieren einer Crème Brûlée.

Aber entscheidend ist ja, was das für den Geschmack macht. Ich bin wirklich davon angetan, da diese Methode die Aromen in der Bohne lässt, aber die Süße betont wird. Erst recht bei helleren Espresso Röstungen und Funky Espresso Röstungen eine ganz neue Welt.

Für die technisch interessierten hier der Aausschnitt eines Röstprofils. Man kann sowohl den Temperaturanstieg, wie auch die Rate of Rise als blaue Kurven sehen. Darunter ist zu sehen, wie wir das Gas steuern.